BLUTBÜCHER

Wer mordet denn da im Literaturbetrieb?

So sehr wir alle Krimis lieben: Auch bei der Erstellung, beim Marketing und Verkauf von Büchern geht es mit Hauen und Stechen zu. Auch bei Autoren, Lektoren und Herausgebern gibt es Wettbewerb, und manchmal bleibt den Akteuren nur eine Alternative:

MORD.

Gero von Witzleben nennt sich der Mann, der unliebsame Lektorinnen erst entführt und dann als plastinierte Kunstwerke in Parks und Galerien ausstellt, ohne dass ihm etwas nachgewiesen werden kann. Doch ein BKA-Mann bleibt ihm auf der Spur, und Witzleben sitzt ein paar Jahre ab. Als er nach Deutschland zurückkehrt, ändert er seine Taktik …

Ein Autor, der unbedingt veröffentlichen möchte, aber stets Ablehnungen, Spott und Zurückweisungen erleben muss, sieht irgendwann keine Alternativen mehr. Eine Lektorin, die ihn demütigt, muss sterben. Er geht dabei sehr umsichtig zu Werke, hinterlässt keine Spuren und wird nicht gefasst. Das wiederholt sich, bis ihm die Polizei irgendwann doch auf die Spur kommt. Doch auch sie weiß er in die Irre zu führen.
Sein Werk, der „Lektorkiller„, ist ein Bericht über seine frühere Geschichte, als er noch brutaler zu Werke gegangen war und seine Opfer plastiniert hatte. Ein Schicksal, das auch einer Kommissarin nicht erspart bleibt …
Schließlich gerät er an eine ebenbürtige Gegnerin

Hinter Gero von Witzleben (wenn dies nicht ein weiteres Pseudonym ist) verbirgt sich der Täter, der „BEI ABLEHNUNG MORD“ begeht.

Die Gegnerin von Witzlebens ist eine Lektorin, die es eigentlich nicht nötig hat, zu arbeiten, sie muss für ihren Lebensunterhalt auch niemanden umbringen: Sie kommt aus bestem Hause. Woran liegt es dann, dass Viola Kroll zur Mörderin wird? Aus ihr wird die Frau, die das

ATELIER DES TODES

betreibt. Als verwöhnte Dame braucht sie Erfolg. Sie will als Lektorin die Nummer eins im Gewerbe sein und zudem als begnadete Künstlerin reüssieren. Das ist nicht so einfach, wie es aussieht: Bald braucht sie fremde Federn, mit denen sie sich schmücken kann. Sie lernt, wie sie sich die Werke von Autoren aneignen kann, die dabei ihre Leben auf eine sehr interessante Weise lassen müssen.

Viola Kroll hat sich eine alte Villa am Schlachtensee in Berlin gekauft, wo die angesehene Lektorin ihre Opfer eine Metamorphose in etwas Höheres und Besseres erleben lässt …

Wie Gero von Witzleben ist auch Viola Kroll eine nahezu perfekte Mörderin. Die Polizei kommt ihr eher durch Zufall auf die Schliche, und dann entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das sie eigentlich nur gewinnen kann…

Atelier des Todes ist eine psychologische Betrachtung einer Dame, die zur Mörderin wird, und beleuchtet ihren Werdegang und ihre Motive.

Das Leben im Literaturbetrieb geht weiter, und so auch diese Serie. Im nächsten Band werden wir Autoren erleben, die über Leichen gehen ..

Band der der »BLUTBÜCHER«

Nachdem Viola Kroll dem Ansinnen der Mafia, sich selbst umzubringen, genauso wie der Verfolgung der Polizei entronnen ist, indem sie ihren eigenen Tod vorgetäuscht und gut inszeniert hat, beginnt das nächste Abenteuer für sie. Nach ruhigeren Tagen in New York, wo sie als Johanna (Ann) Svensson ein neues Leben als Übersetzerin beginnen will, wird sie von einem Herausgeber entlarvt. Er hat wie sie Dreck am Stecken, sitzt aber am längeren Hebel.

Er zwingt sie, den »TOD DES MILLIARDÄRS«, Ronald Dumb, herbeizuführen, womit Ann nur scheitern kann …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.